klecksen


klecksen
kleck|sen ['klɛksn̩] <itr.; hat:
Kleckse (1) machen, verursachen:
der Füller kleckst.
Syn.: kleckern (ugs.).

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klẹck|sen 〈V. tr. u. V. intr.; hat
1. Kleckse, Flecken machen
2. 〈fig.; umg.〉 schlecht malen
● pass auf, dass du nicht kleckst!; die Feder kleckst

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klẹck|sen <sw. V.; hat [zu Klecks]:
1.
a)↑ Kleckse (1) machen:
der Füller kleckst;
b) (ugs. abwertend) schlecht malen; schlecht (mit Tinte) schreiben:
ein Männchen, einen Spruch ins Heft k.
2. (ugs.) eine kleine Menge einer weichen od. dickflüssigen Masse irgendwohin fallen lassen:
Marmelade aufs Brot k.;
die Butter aufs Brot k.

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klẹck|sen <sw. V.; hat [zu ↑Klecks]: 1. a) Kleckse (1) machen: ins Heft k.; pass auf, dass du nicht kleckst!; der Füllfederhalter kleckst; b) (ugs. abwertend) schlecht malen; schlecht (mit Tinte) schreiben: das ist nicht gemalt, das ist gekleckst. 2. (ugs.) eine kleine Menge einer weichen od. dickflüssigen Masse irgendwohin fallen lassen: Farbe auf die Leinwand, Marmelade aufs Brot k.; die Butter aufs Brot k.; Munter lächelnd angelte sie heiße Würste ... aus schwimmendem Fett, kleckste Senf auf Pappe (Böll, Und sagte 7).

Universal-Lexikon. 2012.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • klecksen — klecksen:1.⇨malen(1,a)–2.⇨kleckern …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • klecksen — klẹck·sen; kleckste, hat gekleckst; [Vi] 1 irgendwohin klecksen eine Flüssigkeit in Tropfen fallen lassen (und so Flecken machen): beim Fensterstreichen Farbe auf die Scheibe klecksen; Er hat beim Schreiben (ins Heft) gekleckst 2 etwas kleckst… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • klecksen — Klecks: Das seit dem 18. Jh. bezeugte Substantiv ist an die Stelle von älterem »Kleck« »Fleck, Klümpchen« (16. Jh.) getreten, das aus dem Verb ↑ klecken rückgebildet ist. Das Verb klecksen »Flecke machen, spritzen, beschmieren« (18. Jh.) ist wohl …   Das Herkunftswörterbuch

  • klecksen — klẹck|sen (Kleckse machen) …   Die deutsche Rechtschreibung

  • Kleckserei — Kleck|se|rei 〈f. 18〉 1. anhaltendes, lästiges Klecksen 2. Arbeit mit Klecksen, Geschmier 3. 〈fig.; umg.〉 schlecht gemaltes Bild * * * Kleck|se|rei, die; , en (ugs. abwertend): 1. <o. Pl.> dauerndes ↑ Klecksen (1, 2). 2. a) …   Universal-Lexikon

  • patzen — pạt|zen 〈V. intr.; hat〉 1. etwas verderben, ungeschickt sein, klecksen 2. 〈Mus.〉 falsch, unsauber spielen [urspr. „klecksen“, vermutl. zu mundartl. Patzen „Klecks, Schmutzfleck“] * * * pạt|zen <sw. V.; hat [eigtl. = klecksen, unsauber… …   Universal-Lexikon

  • Klecksografie — Kleck|so|gra|fie 〈f. 19〉 sinnfreies, aus Klecksen bestehendes Bild, aus dem (bei psychologischen Tests) Figuren zu deuten sind; oV Klecksographie [<Klecks + grch. graphein „schreiben“] * * * Kleck|so|gra|phie, (auch:) Klecksografie, die; , n… …   Universal-Lexikon

  • malen — 1. a) zeichnen; (ugs.): pinseln; (ugs. abwertend): klecksen, schmieren. b) abbilden, darstellen, porträtieren, skizzieren, wiedergeben, zeichnen; (bildungsspr.): reproduzieren; (scherzh., sonst veraltet): konterfeien; (Malerei): aquarellieren. 2 …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • pinseln — a) malen, schreiben, zeichnen; (ugs. abwertend): klecksen, schmieren. b) anmalen, anstreichen, mit Farbe versehen, streichen, tünchen. * * * pinseln:1.⇨malen(1,a)–2.⇨schreiben(1) pinseln 1.malen;abwertend:schmieren,klecksen… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • klecken — klecken: Das heute veraltete, aber noch mdal. im Sinne von »mit Geräusch fallen, klatschen, knallen; klecksen; vonstatten gehen; ausreichen« gebräuchliche Verb geht wahrscheinlich auf die unter ↑ klacken behandelte Nachahmung knallender,… …   Das Herkunftswörterbuch